Der Kontrast ist ein Unterscheidungsmerkmal für den Helligkeitsverlauf eines Bildes, oder zwischen zwei Bildpunkten. Der Kontrastumfang oder die Dynamik beschreiben den Intensitätsunterschied zwischen dem hellsten und dunkelsten Punkt eines Bildes. Im allgemeinen Fall wird der Kontrast mit Hilfe der Modulationsübertragungsfunktion angegeben.

Während das menschliche Auge den in der Natur auftretenden enormen Kontrastumfang (zwischen hellem Sonnenschein und dem Dunkel der Nacht) relativ problemlos meistert (die Intensitäten werden nicht linear, sondern logarithmisch wahrgenommen), stoßen wir bei dem Bemühen, das Gesehene festzuhalten, an teilweise ernüchternde Grenzen.

Im Kino wird ein Kontrastverhältnis von 1.800:1 erzielt. Für eine Textprojektion schwarz/weiß genügt bereits ein Kontrastverhältnis von 5:1.

Rückprojektionen werden durch Umgebungslicht kaum beeinträchtigt und haben daher immer das höchste Kontrastverhältnis, daher sind auch die projizierten Bilder kontrastreicher, klarer und angenehmer zu betrachten.

Kontrast verstärkt, Bild wirkt silhouettenartigKontrastreiches Bild ohne Nachbearbeitung, OriginalGeringer Kontrast (Kontrast künstlich reduziert, Bild wirkt flau)